Drupal nutzt eine eigene Terminologie, die für Einsteiger ungewohnt ist. Nodes, Views, Taxonomien, Blöcke und Module sind die Grundbausteine des CMS. arocom erklärt seit 2012 die wichtigsten Drupal-Begriffe und sorgt dafür, dass ihr die Sprache eurer Plattform versteht — ob als Redakteur oder Entscheider.
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Drupal-Glossar: Die wichtigsten Begriffe für Einsteiger

Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: 8 Minuten

Wer zum ersten Mal mit Drupal arbeitet, trifft auf Begriffe wie „Node", „View" oder „Taxonomy". Das klingt technisch, ist aber schnell verstanden. Dieses Glossar erklärt die Kernbegriffe — ohne Fachjargon.

Inhalte und Strukturen

Node. Ein Inhalt in Drupal. Jede Seite, jeder Artikel, jede Stellenanzeige ist eine Node. Jede Node gehört zu einem Inhaltstyp (Content Type), der die verfügbaren Felder definiert.

Content Type (Inhaltstyp). Die Vorlage für Inhalte. Ein Inhaltstyp „Artikel" hat andere Felder als ein Inhaltstyp „Event". Ihr definiert Inhaltstypen ohne Programmierung.

Field (Feld). Ein einzelnes Datenfeld: Text, Bild, Datum, Referenz. Felder werden zu Inhaltstypen hinzugefügt und können wiederverwendet werden.

Taxonomy. Ein Klassifikationssystem mit Vokabularen und Begriffen (Terms). „Kategorien" ist ein Vokabular, „Marketing" ist ein Term. Taxonomien strukturieren und filtern Inhalte.

Block. Ein wiederverwendbares Inhalts-Element, das in Seitenbereichen (Regions) platziert wird. Seitenleiste, Footer, Headerbereich — Blöcke machen Layouts flexibel.

Darstellung und Navigation

View. Eine dynamische Liste oder Tabelle, die Inhalte nach Kriterien filtert und sortiert. „Die neuesten 10 Artikel" oder „Alle Events in Stuttgart" — das sind Views.

Theme. Das Design eurer Website. Ein Theme definiert HTML, CSS und Templates. Es bestimmt, wie Inhalte dargestellt werden.

Region. Ein Bereich im Theme-Layout: Header, Seitenleiste, Content-Bereich, Footer. Blöcke werden in Regionen platziert.

Menu. Drupals Navigationssystem. Menues können hierarchisch aufgebaut und pro Sprache übersetzt werden.

Technik und Erweiterung

Modul. Eine Erweiterung, die Drupal um Funktionen ergänzt. Es gibt Core-Module (im Lieferumfang) und Contrib-Module (von der Community). Module installiert ihr per Composer.

Drush. Ein Kommandozeilen-Werkzeug für Drupal. Cache leeren, Module aktivieren, Datenbankupdates ausführen — Drush beschleunigt die Administration.

Composer. Der Paketmanager für PHP. Drupal und seine Module werden über Composer installiert und aktualisiert.

Entity. Der Oberbegriff für alle strukturierten Datenobjekte in Drupal: Nodes, Benutzer, Taxonomie-Terme, Medien und mehr.

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Muss man programmieren können, um Drupal zu nutzen?

Nein. Redakteure arbeiten mit einer grafischen Oberfläche. Inhaltstypen, Views und Taxonomien könnt ihr ohne Code konfigurieren. Programmierung wird für individuelle Module und Integrationen benoetigt.

Was ist der Unterschied zwischen Node und Entity?

Entity ist der Oberbegriff. Node ist eine spezielle Entity-Art für Inhalte. Benutzer, Taxonomie-Terme und Medien sind ebenfalls Entities. Das Entity-System sorgt dafür, dass alle gleich behandelt werden.

Wie lernt man Drupal am besten?

Durch Praxis. Installiert eine lokale Drupal-Instanz, erstellt Inhaltstypen und baut Views. Drupals offizielle Dokumentation auf drupal.org und arocom-Schulungen beschleunigen den Einstieg.

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