WordPress ist das richtige CMS für Blogs, kleine Unternehmensseiten und schnelle Projekte. Drupal ist das richtige CMS für komplexe Plattformen mit Mehrsprachigkeit, granularen Rechten und Schnittstellen zu Unternehmenssystemen. arocom arbeitet seit 2012 ausschliesslich mit Drupal — und sagt trotzdem ehrlich, wann WordPress die bessere Wahl ist. Diagnose vor Therapie.
A neatly lined open notebook with a white pen on a dark wooden table, ready for notes. — WordPress vs. Drupal: Wann lohnt sich welches CMS?

WordPress vs. Drupal: Wann lohnt sich welches CMS?

WordPress betreibt über 40 % aller Websites weltweit. Das ist beeindruckend — und für viele Projekte die richtige Entscheidung. WordPress wurde als Blog-System gebaut und hat sich zu einem vielseitigen CMS entwickelt. Es ist schnell installiert, leicht erlernbar und bietet tausende Themes und Plugins.

Die Grenze liegt bei Komplexität. Und genau da beginnt Drupal.

Wo WordPress die bessere Wahl ist

WordPress ist die bessere Wahl, wenn ihr eine Unternehmenswebsite mit 5-50 Seiten braucht, ein Blog oder Magazin betreiben wollt, schnell live gehen müsst oder das Budget unter 15.000 EUR liegt.

Die Stärke von WordPress liegt in der Geschwindigkeit: Installation in Minuten, tausende fertige Themes, ein riesiges Plugin-Ökosystem. Für einfache bis mittlere Anforderungen ist das ein klarer Vorteil.

Wir sagen euch das ehrlich, auch wenn arocom kein WordPress macht. Wenn WordPress reicht, empfehlen wir WordPress.

Wo Drupal WordPress überlegen ist

Mehrsprachigkeit. In Drupal ist Mehrsprachigkeit Kernfunktion. Inhalte, Menues, URLs, Taxonomien — alles nativ übersetzbar. WordPress braucht dafür Plugins wie WPML oder Polylang, die Komplexität und Kosten erzeugen.

Zugriffsrechte. Drupal bietet granulares Rollen- und Rechtemanagement im Core. WordPress hat ein einfaches Rollensystem, das für Redaktionsteams mit unterschiedlichen Befugnissen nicht ausreicht.

Sicherheit. WordPress ist aufgrund seiner Verbreitung das am häuflgsten angegriffene CMS. Der Plugin-Stack erzeugt Angriffsfläche. Drupal hat ein dediziertes Security-Team und eine Architektur, die Darstellung und Logik sauber trennt.

Content-Modellierung. Drupal erlaubt komplexe Inhaltstypen mit beliebigen Feldern und Beziehungen. WordPress ist auf Posts und Pages ausgerichtet — Custom Post Types sind möglich, aber aufwendig.

Skalierbarkeit. Von 500 bis 500.000 Inhalten. Drupal skaliert durch Caching-Architektur und CDN-Integration.

Die ehrliche Entscheidungshilfe

Nehmt WordPress, wenn: Eure Website weniger als 50 Seiten hat, einsprachig ist, kein komplexes Rechtemanagement braucht und ihr schnell live gehen wollt.

Nehmt Drupal, wenn: Eure Plattform mehrere Sprachen bedient, verschiedene Redakteure mit unterschiedlichen Rechten arbeiten, Schnittstellen zu ERP, CRM oder PIM nötig sind oder Barrierefreiheit nach BITV 2.0 erfüllt werden muss.

Nehmt keines von beiden, wenn: Ihr einen reinen Online-Shop braucht (Shopify, Shopware) oder eine einfache Landingpage (Baukasten reicht).

arocom hat seit 2012 über 160 Drupal-Projekte umgesetzt. Wir kennen die Stärken von Drupal — und die Grenzen. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit einer ehrlichen Einschätzung.

Unsicher, welches CMS passt?

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Ist WordPress unsicher?

WordPress ist nicht per se unsicher. Die Angriffsfläche entsteht durch die Verbreitung und durch Plugin-Stacks, die nicht konsequent gepflegt werden. Wer WordPress professionell betreibt und Plugins aktuell hält, hat ein solides System. Für Enterprise-Anforderungen bietet Drupal die robustere Architektur.

Kann man von WordPress zu Drupal migrieren?

Ja. Drupal bietet Migrations-Tools, die Inhalte aus WordPress übernehmen. Der Aufwand hängt von der Komplexität ab. arocom hat den Migrationspfad für verschiedene Szenarien dokumentiert und begleitet.

Warum ist Drupal teurer als WordPress?

Drupal-Projekte kosten in der Erstentwicklung mehr, weil Drupal für komplexere Anforderungen gebaut ist. Die Investition zahlt sich über die Lebensdauer aus: weniger Plugin-Konflikte, stabilere Sicherheit, native Mehrsprachigkeit und geringere Wartungskosten.

Kann WordPress auch Mehrsprachigkeit?

Ja, über Plugins wie WPML oder Polylang. Das funktioniert für einfache Szenarien. Bei 5+ Sprachen, regionalen Varianten und übersetzten Taxonomien stossen diese Plugins an Grenzen, die Drupal nativ löst.

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