Inklusion & Barrierefreiheit
Neurodivergenz, BFSG und WCAG 2.1 AA in der Praxis: UX für Menschen, die anders wahrnehmen. 2 Artikel.
Inklusion in der Webentwicklung beginnt nicht mit einem Plugin, sondern mit einer Haltung: dass eine Website grundsätzlich für alle nutzbar sein soll — auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, motorischen Einschränkungen, kognitiven Besonderheiten oder neurodivergenten Wahrnehmungsmustern. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) macht das ab dem 28. Juni 2025 für viele Anbieter zur Pflicht. Als arocom helfen wir Organisationen dabei, diese Pflicht nicht als Compliance-Last zu sehen, sondern als Qualitätsmerkmal.
Die Artikel in dieser Kategorie behandeln zwei Schwerpunkte: technische Konformität nach WCAG 2.1 AA (semantisches HTML, Tastaturbedienung, Kontrastverhältnisse, ARIA-Patterns, Screenreader-Tests) und neurodivergenz-freundliches Design (klare Sprache, ruhige Bewegungen, keine erzwungenen Animationen, kognitive Last reduzieren). Beide gehören zusammen: WCAG ist die messbare Unterkante, ND-freundliches Design die qualitative Oberkante.
Wer prüfen will, ob die eigene Drupal-Plattform barrierefrei ist, findet hier praxisnahe Anleitungen. Wer bereits weiß, wo es klemmt, kann direkt eine Barrierefreiheits-Sprechstunde buchen oder uns mit einem strukturierten Audit beauftragen — beides Teil unseres Entwicklungs-Services.
ND-freundliches Webdesign
Rund 15–20 % aller Nutzer sind neurodivergent — ADHS, Autismus-Spektrum, Hochsensibilität oder LRS/D...
Neurodivergenz-Selbsttest
Ein strukturierter Selbsttest zu vier Bereichen neurodivergenter Merkmale: Aufmerksamkeit & Aktivitä...