Die Make-or-Buy-Entscheidung bestimmt, ob ihr Custom-Code entwickelt oder bestehende Module und Services nutzt. In Drupal-Projekten betrifft das jede Funktionalität: Custom-Modul oder Contrib-Modul, eigener Server oder Managed Hosting. arocom trifft Seit 2012 diese Entscheidungen datenbasiert — mit dem Grundsatz: Contrib wo möglich, Custom wo nötig. Jede Eigenentwicklung erzeugt Wartungskosten, die über Jahre anfallen.
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Make or Buy: Eigenentwicklung vs. Standardlösung

Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: 4 Minuten

„Das bauen wir selbst" klingt nach Kontrolle und Unabhängigkeit. In der Realität bedeutet jede Zeile Custom-Code langfristige Wartungsverantwortung. Die Make-or-Buy-Entscheidung ist eine der wichtigsten in jedem Webprojekt.

Wann Make, wann Buy?

Make (Eigenentwicklung) lohnt sich, wenn die Anforderung einzigartig ist, kein passendes Contrib-Modul existiert und die Funktionalität einen Wettbewerbsvorteil darstellt.

Buy (Standardlösung) ist die bessere Wahl, wenn ein etabliertes Contrib-Modul die Anforderung abdeckt, eine aktive Community das Modul pflegt und Security-Updates zeitnah erscheinen.

In der Drupal-Welt bedeutet „Buy" nicht unbedingt Lizenzkosten. Contrib-Module sind Open Source. Die Kosten liegen in der Integration und Konfiguration — aber nicht in der Wartung des Qüllcodes.

Total Cost of Ownership beachten

Die Entwicklungskosten sind nur ein Teil der Rechnung. Custom-Module müssen bei jedem Drupal-Update geprüft und angepasst werden. Security-Patches müsst ihr selbst schreiben. Dokumentation und Onboarding neuer Entwickler kosten zusätzlich.

arocom empfiehlt eine ehrliche TCO-Berechnung über mindestens drei Jahre. Oft ist ein Contrib-Modul mit leichten Anpassungen guenstiger als eine Neuentwicklung — selbst wenn es beim Initialaufwand teurer erscheint.

Euer nächster Schritt

Ihr steht vor einer Make-or-Buy-Entscheidung? Der Drupal Zukunfts-Check bewertet eure bestehende Code-Basis und identifiziert Custom-Module, die durch Contrib ersetzt werden können.

Wie entscheidet arocom zwischen Custom und Contrib?

Wir prüfen zuerst, ob ein gepflegtes Contrib-Modul existiert. Wenn ja, nutzen wir es. Custom-Code schreiben wir nur, wenn die Anforderung wirklich einzigartig ist oder kein passendes Modul existiert.

Was passiert mit Custom-Modulen bei einem Drupal-Upgrade?

Custom-Module müssen bei jedem Major-Upgrade manuell angepasst werden. Das ist Aufwand, der bei Contrib-Modulen von der Community getragen wird. Deshalb gilt: Je weniger Custom-Code, desto guenstiger die Upgrades.

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