Die Make-or-Buy-Entscheidung bestimmt, ob ihr Custom-Code entwickelt oder bestehende Module und Services nutzt. In Drupal-Projekten betrifft das jede Funktionalität: Custom-Modul oder Contrib-Modul, eigener Server oder Managed Hosting. arocom trifft Seit 2012 diese Entscheidungen datenbasiert, mit dem Grundsatz: Contrib wo möglich, Custom wo nötig. Jede Eigenentwicklung erzeugt Wartungskosten, die über Jahre anfallen.
A vibrant outdoor market stall showcasing handcrafted textiles, baskets, and decor items under a canopy. — Make or Buy: Eigen- vs. Standardloesung

Make or Buy: Eigenentwicklung vs. Standardlösung

„Das bauen wir selbst" klingt nach Kontrolle und Unabhängigkeit. In der Realität bedeutet jede Zeile Custom-Code langfristige Wartungsverantwortung. Die Make-or-Buy-Entscheidung ist eine der wichtigsten in jedem Webprojekt.

Wann Make, wann Buy?

Make (Eigenentwicklung) lohnt sich, wenn die Anforderung einzigartig ist, kein passendes Contrib-Modul existiert und die Funktionalität einen Wettbewerbsvorteil darstellt.

Buy (Standardlösung) ist die bessere Wahl, wenn ein etabliertes Contrib-Modul die Anforderung abdeckt, eine aktive Community das Modul pflegt und Security-Updates zeitnah erscheinen.

In der Drupal-Welt bedeutet „Buy" nicht unbedingt Lizenzkosten. Contrib-Module sind Open Source. Die Kosten liegen in der Integration und Konfiguration, aber nicht in der Wartung des Qüllcodes.

Total Cost of Ownership beachten

Die Entwicklungskosten sind nur ein Teil der Rechnung. Custom-Module müssen bei jedem Drupal-Update geprüft und angepasst werden. Security-Patches müsst ihr selbst schreiben. Dokumentation und Onboarding neuer Entwickler kosten zusätzlich.

arocom empfiehlt eine ehrliche TCO-Berechnung über mindestens drei Jahre. Oft ist ein Contrib-Modul mit leichten Anpassungen guenstiger als eine Neuentwicklung, selbst wenn es beim Initialaufwand teurer erscheint.

Euer nächster Schritt

Ihr steht vor einer Make-or-Buy-Entscheidung? Der Drupal Zukunfts-Check bewertet eure bestehende Code-Basis und identifiziert Custom-Module, die durch Contrib ersetzt werden können.

Wie entscheidet arocom zwischen Custom und Contrib?

Wir prüfen zuerst, ob ein gepflegtes Contrib-Modul existiert. Wenn ja, nutzen wir es. Custom-Code schreiben wir nur, wenn die Anforderung wirklich einzigartig ist oder kein passendes Modul existiert.

Was passiert mit Custom-Modulen bei einem Drupal-Upgrade?

Custom-Module müssen bei jedem Major-Upgrade manuell angepasst werden. Das ist Aufwand, der bei Contrib-Modulen von der Community getragen wird. Deshalb gilt: Je weniger Custom-Code, desto guenstiger die Upgrades.

Wie steht es um Entwicklung & Business auf eurer Website? Der Zukunfts-Check zeigt in 2–4 Wochen, wo die größten Hebel liegen.

Zukunfts-Check anfragen Oder schnell selbst prüfen

Mit dem Wissen weiterarbeiten

Dieses Thema mit KI vertiefen

Kopiert diesen Prompt und fügt ihn in ChatGPT, Claude oder eine andere KI ein — ihr bekommt einen persönlichen Lernplan zu „Make or Buy: Eigen- vs. Standardlösung“.

Du bist ein erfahrener Coach für Entwicklung & Business. Ich möchte das Thema "Make or Buy: Eigen- vs. Standardlösung" v...
Kostenlos · PDF-Dokument

CMS-Vergleich 2025

Drupal vs. WordPress vs. TYPO3: Ein objektiver Vergleich für Enterprise-Projekte.

War dieser Artikel hilfreich?

100 %